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Recycling und Rückverfolgbarkeit

Internes Mahlgut und Produktionsabfälle richtig einordnen

Durch das Mahlen von Produktionsabfällen entsteht nicht automatisch eine neue Rezyklatquelle. Die Einstufung richtet sich nach Herkunft, vorherigem Status und weiterer Verwendung im Prozess.

Internes Mahlgut und Produktionsabfälle richtig einordnen
Aktualisiert:
05.10.2026
•
2
Min. Lesezeit
STAND DER QUELLEN

Übersetzung des polnischen Originals mit redaktionellem Quellenstand vom 28. September 2026. Übersetzung erstellt am 5. Oktober 2026; keine unabhängige fachliche Freigabe.

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KURZ ERKLÄRT

Internes Mahlgut behält seine Materialhistorie. Es ist nicht automatisch PreCR. Bei der Rückführung in die Produktion darf dasselbe Recyclingmaterial nicht doppelt angerechnet werden.

Zerkleinerung ändert die Materialherkunft nicht automatisch

Wird ein Produkt oder Prozessabfall gemahlen und in denselben Prozess zurückgeführt, beginnt seine Materialhistorie nicht von vorn. Es muss geklärt werden, woraus das Material entstanden ist und welchen Status es vor der Zerkleinerung hatte.

Typische interne Ströme

  • Anfahrabfälle;
  • Qualitätsausschuss;
  • Beschnitt und Randstreifen;
  • Angüsse;
  • Material aus Umrüstvorgängen;
  • Produkte, die vor dem Verlassen des Standorts in den Prozess zurückgeführt werden.

Warum ist das für den Rezyklatanteil relevant?

Stammt das Mahlgut aus Material, das bereits einen bestimmten Rezyklatanteil enthält, darf die erneute Verwendung nicht zur erneuten Anrechnung desselben Materials führen. Andernfalls würde der angegebene Anteil künstlich erhöht.

Mahlgut und PreCR

Nicht jeder Produktionsabfall gilt automatisch als recyceltes Pre-Consumer-Material. Die Einstufung hängt von den Definitionen des jeweiligen Programms oder der jeweiligen Anforderung sowie von der tatsächlichen Materialhistorie ab.

Welche Daten sollten erfasst werden?

Erfassen Sie Herkunft, Menge, Basismaterial, Entstehungsort, Lagerung und weitere Verwendung des Mahlguts. Größere Ströme sollten auch in der Mengenbilanz sichtbar sein.

Verunreinigungsrisiko

Internes Mahlgut kann unterschiedliche Farben, Additive oder Chargen zusammenführen. Bei der Wiederverwendung sollte die Organisation prüfen, ob das Material der Rezeptur und den Qualitätsanforderungen entspricht.

Die wichtigste Erkenntnis

Der Status von Mahlgut ergibt sich aus seiner Materialhistorie und nicht allein aus dem Mahlvorgang. Rückgeführtes Material muss so erfasst werden, dass die Rückverfolgbarkeit erhalten bleibt und der angegebene Rezyklatanteil nicht überhöht wird.

HINWEISE ZUM ARTIKEL

Praxiswissen auf Grundlage der Quelldokumente

Beziehen Sie bei Entscheidungen zu einem konkreten Prozess die aktuelle Programmdokumentation und den tatsächlichen Umfang Ihrer Tätigkeit ein. Beachten Sie die Datumsangaben und Quellen.

DATUM PRÜFEN

Programmanforderungen und Rechtsvorschriften ändern sich. Veröffentlichungs- und Aktualisierungsdatum zeigen, auf welchen Stand sich der Artikel bezieht.

QUELLE PRÜFEN

Für RecyClass-Anforderungen ist die aktuelle Programmdokumentation maßgeblich, für rechtliche Anforderungen die geltende Rechtsvorschrift und für den Akkreditierungsstatus die offiziellen PCA-Dokumente.

AUF IHREN PROZESS BEZIEHEN

Dieselbe Anforderung kann je nach Prozess, Standort, Material, Produkt, Modul oder Programmversion unterschiedliche Auswirkungen haben. Der Artikel ersetzt keine individuelle Bewertung des Geltungsbereichs.

QUELLEN UND GRUNDLAGEN

Redaktioneller Quellenstand des polnischen Originals: 28. September 2026.

Primärquelle: offizielle RecyClass-Dokumentation.

Vor der Anwendung auf einen konkreten Prozess sind die aktuelle Ausgabe der einschlägigen Dokumente, der Programmumfang und die tatsächlichen Tätigkeiten zu prüfen.

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